Aus der Perspektive des Glaubens

Audiodatei im MP3-Format downloadenAlle 14 Tage neu finden Sie hier einen Kurzkommentar

zu Zeitgeschehen und Glaubensthemen.

Ich lese Ihnen den Text gerne vor:

Audiodatei im MP3-Format downloaden  (2:11 Min. - 1,0 MB)

Standard-MP3 Player startet automatisch, sofern vorhanden.

 

zu Psalm 4,2

Gott schließt
neue Räume des Lebens auf

Angst, die einem den Hals zuschnürt und das Herz zum Beben bringt. Angst, die fesselt und einengt. Wie die Angst überwinden?

Wer hat das noch nicht erlebt: die Angst schnürt einem den Hals zu und der Herzschlag pocht gewaltig durch den ganzen Körper? Die Angst hilft dem Menschen in gefährlichen Situationen, sich mit voller und gespannter Aufmerksamkeit auf drohendes Unheil zu konzentrieren. Dadurch soll er die Situation abwenden oder doch zumindest möglichst schadlos überstehen können. Was für brenzlige Momente hilfreich und überlebenswichtig ist, das kann sich im Alltag allerdings als lebensbehindernd und krankmachend auswirken. Belastet einen Angst, ohne dass ein äußerer Grund dafür vorliegt, dann engt sie das Leben ein. Negative Erfahrungen aus der Vergangenheit fesseln mich mit ihrer Hilfe, sie behindern mich, so zu handeln, wie ich eigentlich will.

Aus dieser Zwangsjacke führt mich Christus heraus in die Freiheit. Wenn ich ihn in mir wirken lasse, kann ich über meine negativen Erfahrungen hinauswachsen in ein neues Leben. Der Beter von Psalm 4 (Vers 2) drückt es so aus: „Wenn ich rufe, erhöre mich, Gott, du mein Retter! Du hast mir Raum geschaffen, als mir angst war.“ Ja, Gott kann meinem Leben Raum schaffen, mir neue Weite schenken, wo ich eingeklemmt bin.

 

 

Nächster Kurzkommentar ab 22. Aug. 2012

Zum vorigen Kurzkommentar

© Thomas Heck - Erstveröffentlichung auf www.steyler.org